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by Daniela Cernko (Author)
Das Buch befasst sich mit der Frage, welchen Einfluss die Empfehlungen des Europaischen Komitees zur Verhutung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) auf die deutsche Justizvollzugsverwaltung haben. Die Europaische Antifolterkonvention aus dem Jahr 1989 sieht vor, dass das Komitee durch Besuche vor Ort die Behandlung von Personen pruft, denen die Freiheit entzogen ist, um erforderlichenfalls den Schutz dieser Personen vor Folter und unmenschlicher Behandlung oder Strafe zu verstarken. Diesen Besuchen folgen Empfehlungen zur Verbesserung ihres Schutzes. Zur Beantwortung der Frage nach der Effektivitat wurden sowohl das CPT-Verfahren als Implementationsweg der Empfehlungen als auch die Kooperations- und Umsetzungsbereitschaft des Staates bzgl. der konkreten CPT-Empfehlungen uberpruft. Dabei ist die Fragestellung geleitet von der Annahme, dass die Akzeptanz eines Mechanismus durch die administrativen Durchfuhrungsorgane entscheidend fur dessen Wirkungsgrad ist. Mithilfe einer umfassenden Dokumenten- und Inhaltsanalyse sowie Experteninterviews mit Behordenvertretern konnte ein ubergreifendes Bild uber die Effektivitat der CPT-Arbeit gezeichnet werden. Zur Einfuhrung in die Thematik enthalt das Buch eine Darstellung der historischen und rechtlichen Hintergrunde der CPT-Arbeit und stellt das CPT in den internationalen und nationalen Kontext mit anderen Organen.