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by Uwe Porksen (Author)
In seinem spaten Werk "Winter in Wien" verwendet Reinhold Schneider das "Gen" der Naturwissenschaftler als Bild fur die Wirkungsmoglichkeit eines Autors. Als konturierte Figur kann der Schriftsteller zu einem vergleichbaren Wirkstoff werden, der in den Volkskorper eingeht, Prozesse ermoglicht oder hemmt, ohne sich selbst zu verandern.
Unter diesem Gesichtspunkt zweier Gene, zweier Wirkstoffe betrachtet Uwe Porksen zwei Bucher, die der Erste Weltkrieg veranlasst hat: "In Stahlgewittern. Aus dem Tagebuch eines Stosstruppfuhrers" von Ernst Junger und den Roman "Der Uberlaufen" von Wilhelm Lehmann. Anhand von Sprache, Gattung und des Sprachtyps verdeutlicht er das "Gegenuber" der beiden Werke.